Sonntag, 26. Juni 2016

Ein Schiff

Mit freundlicher Genehmigung durch Rittiner&Gomez, Spiez, CH


Sie schmiegte sich an ihn, ihre Hand suchte seine und strich behutsam seinen Arm hinab.

Gänsehaut. Ob er aufstehen sollte, gehen? Ratur erwiderte zweifelnd den nun warmherzigen Blick der Alten und fragte sich, wie er selbst, Ratur Lite, Mann am Meer und auf der Suche nach Loslassen in einer Antwort, sich in dieser Welt halten sollte.

Doch in der Welt, die neben ihm Platz genommen hatte, deren Wärme in sein Frösteln ausstrahlte, spielte all das keine Rolle und war wie er, oder zumindest das, was die Frau in ihm sah und was ihr Erinnern aus ihm schöpfte, nicht viel mehr als eine Idee.

Ratur blickte aufs Meer hinaus. Vom Horizont her stieg ein Streifen allmählich dunkel werdender Wolken auf. Die Dünung wiegte ein Stück Treibholz.

Wann läuft sie denn nun aus, deine Bismarck, Ludwig Glöde?

Raturs Blick galt dem treibenden Stück Holz, hielt sich daran fest:


Ich heiße …

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