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Sonntag, 30. Januar 2022

Linda said: "Never fall in love with a poet."

Never trust a poet.
They tell you to spread your wings
Not aware where you are
On a peak, in the dark
At the edge
Of all words.


Ludwig Janssen © 26.10.202

Quelle der Inspiration: Dieser Tweet

Dienstag, 12. November 2019

Wortwahl. Strukturell dümmliches Nachplappern oder blanker Antisemitismus? Ein Pamphlet.


Wortwahl.

Die Wortwahl, das ist etwas, das wir, einen ausreichenden Wortschatz vorausgesetzt, haben. Und wer dann die Qual der Wahl hat, Autor oder Leser, ist offen.

Wie wir unsere Worte wählen, und welche wir wählen, das ist etwas, das Auskunft gibt über uns, über unsere Verfassung, die momentane sowie die verfassungsgebende innere Haltung. Über Rückgrat, über Haltungsschäden, über Boden- oder Käfighaltung. Die unserer Worte. Unserer Emotionen. Die schon mal ein Ei legen. Dann: Gackern.

Es gibt auch so etwas wie ein Wahlrecht. Wir haben nicht nur (wieder einen ausreichenden Wortschatz vorausgesetzt) freie Auswahl, wir sind sogar frei, die uns passenden Worte zu wählen um auszudrücken, was wir denken, von uns, von anderen – was wir reden oder schreiben, über uns, über andere.

So gesehen ist die Wortwahl etwas uns und andere Verortendes wie vielleicht die Wahl des Aufenthaltsortes, wie eine bestimmte Art sich zu kleiden: Man offenbart nicht nur, wo man sich aufhält, sondern auch die Grenzen, innerhalb derer man sich bewegt, Grenzen, die man anderen zuweist, Grenzen (schönen Gruß von Wittgenstein), die einem selbst auferlegt sind, Schranken, Einschränkung, Beschränkung, Beschränktheit. … die Beschränktheit meiner Welt. Hm, hätte er doch auch …

Es gibt Worte, die, wählt man sie aus und setzt sie ein, einem verwesenden Stück Fleisch gleich die Luft, den Raum eines Textes verpesten, die alles beherrschen, Worte, die jegliches Nachfragen erübrigen. Da gibt es ein Wort, das gleich ein ganzes Volk nicht nur in Frage stellt, sondern an den Pranger, es an den Platz zerrt, an dem der Abdecker es holen soll oder ein Arzt wie Mengele es herausschneiden. Ein Wort, das ein ganzes Volk ohne Ansehen des Einzelnen ins Meer stößt. Ein Wort, das im Vokabular der DDR-Offiziellen ebenso geläufig war wie in dem linker Gruppierungen des wiedervereinigten Deutschland, wie es ebenso geläufig dem Vokabular der Neoanazis, dem der Hamas, dem iranischer Hetzpropaganda ist:

Zionistisches Gebilde

Wer dieses Wort einsetzt, weiß, dass damit Israel gemeint ist. Nicht die Regierung, sondern das Volk. Jeder einzelne Israeli. Dieses Wort ist Antisemitismus pur, ist menschenverachtend, entwürdigend, ist, wozu Menschen, die es genau so und nicht anders haben wollen, es sich zurechtschmiedeten.

Vor einiger Zeit wurde in einem Text eines Literaturforums zweimal von diesem Wort Gebrauch gemacht.

Ich las, schluckte - und wartete auf Reaktionen. Reaktionen, die hinweisen, was dieses Wort besagt und anrichtet, Reaktionen, die klarstellen, dass dieses Wort zu jenen Wörtern gehört, die verzichtbar sind. Der Text, dem die Autorin diesen antisemitistischen Murks zufügte, wäre durchaus ohne diese menschenverachtende Polemik ausgekommen. Wo blieben sie, die Grass-Peitscher, die fleischgewordene schrumplige Antifa besagten Forums, die Abmahner strukturellen Antisemitismus‘, die Wortmimosen, die für jeden Furz nach dem Webmaster schreien mit: „Erlkönig hat mir ein Leids getan!“, wo? Was passierte?










… Nüscht …


Stattdessen:

[…]Was mich gestört hat, sind Textstellen wie diese:
„Oba, Cam und Merki sind Bluffer ...
Wo ist eigentlich Hili Clinti,“


in denen du die sonst sachliche Sprachebene verlässt und einen umgangssprachlich-kumpelhaften Ton anschlägst. Das passt überhaupt nicht.

Ansonsten ist es ein Text, der Klartext spricht. Gut.[/Quote]
 

omg … da war noch eine sprachliche Ebene, die wesentlich grottiger ist. 

[quote] […]WikiLeaks hat ja eindrucksvoll aufgezeigt wie sehr die USA im Irak um die Wahrung der Menschenrechte bemüht sind. Insofern gebe ich mich da keinen Illusionen mehr hin. In jedem Fall ein wichtiger und guter Text, […][/quote]

… und das zionistische Gebilde – geschluckt? Anstandslos. 

[quote][…] Und gut formuliert ist dein Essay auch. Könnte genausogut ein Kolumnentext sein. […][/quote] 

*kopfpatscht* „gut formuliert“ … auf welchem Auge blind, na … na? 

[quote][…] Ich finde, du hast gut recherchiert und einen sehr nachdenkenswerten Text geschrieben.
Ganz liebe Grüße,
[…][/quote] 

… wie wäre es dann mit ein wenig Nachdenken über die Formulierung „zionistisches Gebilde“ in diesem ach so sehr nachdenkenswerten Text? 

[quote][…] doch erst durch deine genaue Recherche sehe ich die Zusammenhänge klar.
Verdienstvolle Arbeit,
[…][/quote] 

Nun ja, wer hier pausbackig die Arbeit verdienstvoll preist, meint vielleicht den Essay, schließt jedoch zumindest in diese (hiermit fragwürdige) Auszeichnung die Diffamierung Israels als „zionistisches Gebilde“ billigend mit ein. 

[quote][…] ich hätte nur einen kleinen Änderungsvorschlag, nenne es statt Text besser Essay, denn Dein Werk ist (mehr als) eine geistreiche Abhandlung. […][/Quote]

… und ein ganzes Volk (das israelische) dem Propaganda-Vokabular von Neonazis und terroristischen Vereinigungen preiszugeben war dann wohl besonders geistreich abgehandelt?

Tja.

Hm.

O … M … G


Musst du, fragte ich mich, dir das unbedingt antun, dir wieder den Zorn und die Häme solcher Kappesköppe auf den Buckel zu schreiben? Musst du, gerade du, der du dich kaum um Politik scherst, die Klappe aufreißen und von Antisemitismus und struktureller Dämlichkeit schreiben? Musst du, gerade du, der sich nicht scheut, anderen mit dem rhetorischen Florett vor der Nase herumzufuchteln oder den Gürtel ihrer Wortsäcke zu durchtrennen, an einem polemischen Säbel Anstoß nehmen? Gar eine Kolumne darüber schreiben und andere mahnen, auf die Wortwahl zu achten? Nein, auf ihre Wortwahl, die doch eine freie ist und von deiner so verschieden wie Sonne und Mond? Das fragte ich mich in der zurückliegenden Zeit, in der ich zur Sache nur eine kleine Satire vom Stapel ließ, die wenig ausrichtete und lediglich einen der üblichen Verdächtigen veranlasste, sein Beinchen daran zu verheben.

Muss ich? Nein! Aber – ich hatte die Wahl. Welche ich traf, ist zu lesen. Wohlan, mein Wort, nimm Abschied – und gesunde. Und du, antisemitistische Killer-Phrase, bleibe außerhalb der Grenzen meiner Welt.

Nachtrag:

Das ist jetzt Jahre her.

Die Kolumne hing ab wie ein Fasan unter Vegetariern.

Tatsächlich fand keine Auseinandersetzung mit dem Gebrauch dieser menschenverachtenden Phrase statt. Der Text verschwand, als seine Autorin sich irgendwann später ab- und dann wieder anmeldete. Das Phänomen, dass niemand, auch nicht der Webmaster, unter besagtem Text und dessen schmalbrüstig billigenden Kommentaren Anstoß nahm, das Wort ergriff, ließ mich innerlich noch mehr Abstand von der sich schreibend kokonierenden Community nehmen, als die mit der Veränderung der Autorenschaft zunehmende Beliebigkeit und Verflachung der dort zu lesenden Texte es ohnehin schon bewirkt hatten.

Ich wurde sensitiviert für den Umstand, dass es innerhalb eines nur scheinbar geschlossenen Systems so etwas wie einen Konsens zu geächteten Wörtern gibt und dem Umgang mit ihnen. Da die intellektuelle Zusammensetzung einer sich Literaturforum brüstenden (bürstenden?) Community ein Fließgleichgewicht darstellt, verändert sich mit der Zusammensetzung der sich dort schreibend Veröffentlichenden der Pool geächteter Wörter, nicht jedoch besagter Konsens.

Samstag, 17. Oktober 2015

Mein Kernsatz zur Validation und zum Umgang mit Menschen mit Demenz

Es gibt nur eine Wahrheit - und niemand ist ihrer habhaft. Wirklichkeiten jedoch, also das, was auf uns einwirkt und aus uns hinaus auf andere, gibt es so viele wie Menschen auf der Welt.

Ludwig Janssen © 2010

Montag, 7. September 2015

Unsagbares sagbar

Alles, was Sprache ist, ist deren Natur gemäß sagbar, nur halt nicht jedem. Das ist, was ich gerne mit "Realizing Wittgenstein" benenne. Gibt es Sprachen, die sich dem Gesprochensein verwehren? Da müsste man abtauchen in Euphemismen wie "die Sprache der Musik" - und ich würde dergleichen dann auch gerne als außersprachliche Form der Kommunikation sehen, die wir, begreifen wollend und um Vereinfachung bemüht, Sprache nennen. 

Mit Sprache daher "... das Unsagbare benennen ..." ist mir daher eine Art verkapptes Oxymoron, eine Wortblase, die sich nicht die Mühe macht, die Umarmung all dessen zu versuchen, das über Sprache sagbar ist, und, schönen Gruß an die Grenzen deiner Welt, sagbar wird - und lieber in einer Pose ... verliert? ... nein, zu einer Pose erstarrt.

Und mit ihr die Sprache. Sprache ist Fluss, mäandert, ist schiffbar, trennt, ersäuft, trägt Fische in sich und strömt letztlich einem unübersichtlichen Meer zu, das sie selbst sich schuf und die, die sprechen. Um zu transzendieren, unseren Geist als Wolke zu queren und irgend... einen Fluss zu speisen. Da ist nichts Unsagbares innerhalb der Sprache außer ein paar Sprachlosen, ein paar Sprachlosern und ein paar Auslassungspunkten ...
Ludwig Janssen © 19.5.2015
 

Dienstag, 14. Januar 2014

Zur Realität virtueller Welten

Stückwerk ist unser Erkennen.

Als ich begann, mein Schreiben auf Internetforen zu veröffentlichen, begegnete mir und meinem Erkennen der häufige Trugschluss, die Welt dort sei eine virtuelle - und dass die Welt der Schreiber, also die, in der die Ausdenker der Gedichte , Texte und somit die der meist mäßig talentierten Bregenträger stofflich präsent sind, die reale sei.
Das eigentliche Antonym der Virtualität ist nicht die Realität, sondern die Physis, also das Stoffliche. Auch dies: ein Behelf. Schließlich ist ein Gedanke, ist jede Vorstellung an stoffliche Träger und Vermittler gebunden.
Ist Virtualität omnipräsent, also allgegenwärtig? Sie ist - im Gegenteil zur Physis - nicht stofflich. Auf jeden Fall ist sie im All dort gegenwärtig, wo Menschen anzutreffen sind und, mit jedem von ihnen präsent, das, was ihm wirklich ist und vorstellbar.
Was ihm wirklich ist ... Wirklichkeit und Virtualität scheinen mir Schwestern zu sein, Musen, von denen ein Mensch geküsst - und besessen ist. Das, was auf uns wirkt, das, was aus uns heraus wirkt, ist Wirklichkeit und zugleich virtuell. Wir sind Gefangene unserer Sinne und deren Beschränktheit. Das gilt für den Menschen als solchen und jeden einzelnen insbesondere. Unsere Sinne stellen uns Wirklichkeit vor, inszenieren Wirklichkeit, die nichts anderes sein kann als Virtualität. Also das, was uns vorgestellt, vor die Sinne gestellt, über unsere Sinnesorgane vors (ins?) Hirn gestellt wird und somit unserm Vorstellungsvermögen zur Interpretation zur Verfügung gestellt.
Nehmen wir das Sehen, unseren der Häufigkeit der Inanspruchnahme nach wichtigsten Sinn: Was wir sehen, ist daran gebunden, dass Lichtteilchen die Rezeptoren in unseren Augen erreichen. Das muss außerdem in genügender Menge geschehen – es muss eine Reizschwelle überschritten werden, denn das einzelne Photon an sich ist uns unsichtbar. Wir sind also, was diese Art der Wahrnehmung angeht, darauf angewiesen, dass von einer uns fernen Leuchtquelle Photonen sich entfernen, auf Gegenstände treffen und von diesen reflektiert werden, dann unsere Sinneszellen in genügender Menge treffen und von diesen und den ihnen nachgeschalteten Auswertungseinheiten interpretiert werden.
Was da auf uns wirkt, ist Virtualität, also Möglichkeit, denkbare Möglichkeit, ist Vorstellung – nicht Realität.
Und vermittelt wird es von etwas, dessen Ruhemasse gleich Null ist, das also in der Ruhe (also dann, wenn es mit dem Auftreffen auf unsere Sinne zur Ruhe kommt,) nicht stofflich ist, nicht Materie, also nicht physisch: Photonen.
Unsere in und aus unserer Vielzahl als Menschen generierte Realität aus Realitäten ist Virtualität, und die ist für unser an unsere Physis gebundenes Erleben also bestimmender, als wir wahrhaben, als wir wahr haben wollen.
Ludwig Janssen © 14.1.2014

Mittwoch, 25. September 2013

Unendlich …

Das Universum kann nicht unendlich sein, denn es hatte einen Anfang. Somit ähnelt es eher einer Wurst, die der deutschen Sprache nach zwar zwei Enden hat, doch da des einen Beginn des anderen Ende ist, ist auch das Ende einer Wurst ein Anfang. Nur unendlich, unendlich kann eine Wurst nicht sein, also auch nicht das Universum. Vielleicht sogar ist das Universum ein Mettende, also etwas mit drei Enden: einem vorne, einem weiter hinten und mittendrin sowieso, eigentlich mettendenrin. Es ist mettendlich, nicht unendlich, das Universum. Vielleicht ist das Iversum ja anders, mit Punkt, oder gar mit …

Mittwoch, 9. März 2011

Zu Wittgensteins „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“

Vorab: Wer hier Wittgenstein besprochen lesen möchte, liest lieber nicht weiter, wird enttäuscht sein. In dieser Kolumne breite ich nicht von dem aus, was es zu dieser Feststellung Wittgensteins Satz 5.6. auf Seite 118 seiner Logisch-philosophischen Abhandlung (tractatus logico-philosophicus) zu lesen, auszuführen gibt. Lediglich von dem, was mich an diesem Satz fasziniert, vielleicht, weil ich von meinem Schreiben darin wiederfinde, wiederzufinden meine.

Meine Sprache.
Grenzen meiner Sprache
Meine Welt.
Grenzen meiner Welt.

Die Grenzen meines Goldfischglases.

Meine Sprache, das ist nicht allein das Deutsche, ist nicht allein die deutsche. Meine Sprache ist mehr. Mehr als das Englische darin, das Niederländische, Plattdeutsche, Bayerisch, das wenige Französisch, das Dagbani. Mit jeder Grenze, die ich überschritt, als Sohn eines Landmaschinenschlossers hat man etliche davon um und vor sich, wuchs meine Welt, wuchs meine Sprache. Mit jedem beruflichen Neuanfang wuchs meine Welt, wuchs meine Sprache, mit jedem Menschen, jeder neuen Begegnung. Ja, mit jedem Rückzug wuchs meine Welt, wuchs meine Sprache.

Und doch – jede Sprache besteht aus Lauten, Zeichen, die sich finden zum Wort. Zum wOrt, denn jedes Wort ist Ort zugleich. Diese poetische Binnenbedeutung ist eine Besonderheit meiner Muttersprache Deutsch: wOrt – das bedeutet Raum. Raum gibt es nur, wo etwas zu Umgrenzendes vorliegt, und das, was durch diesen Raum wOrt umgrenzt wird, ist … Ja, was?
Bedeutung? Nein. Dies zu belegen braucht man nicht zu Schulz von Thun zu bemühen. Die Bedeutung liegt nicht im Wort. Macht auch nicht dessen Raum aus. Den Raum macht, was Menschen hineinlegen, den möglichen nicht, was sie hineinzulegen in der Lage sind, sondern wären.

Über den Menschen gewinnt das Wort, eigentlich Hilfskonstrukt und dimensionslos, zumindest Dreidimensionalität, umgrenzt Idee.

Und je mehr sich diese Räume zu- und ineinander fügen, umso weiträumigere, komplexe Welten entstehen, innerhalb derer sich der Ausdenker frei bewegen kann: allein. Da Sprache etwas ist, das einem Menschen bis auf wenige lustvolle oder auch tragische Ausnahmen relativ lange erhalten bleibt, entstehen auf Dauer eines Menschenlebens begrenzte Welten.

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“

Ich mag diesen Satz nicht nur, weil er mir bestätigt, innerhalb meines Vorstellungsvermögens gefangen zu sein sowie innerhalb der Grenzen meines Vermögens mich mitteilen zu können – ich mag ihn, weil er mir aufzeigt, wie man sich über die Sprache auch Welten erschließt, Welten sich erschließen. Chance Begegnung. Die eigene Sprache und die eines anderen.

Denn - eine kluge junge Frau sagte mir, dass Worte Zeichen sind, Sprache dagegen ein System sei - zeigen nicht auch die Worte (Zeichen) auf, wo die Grenzen unseres Fassungsvermögens auf der einen und die Grenzen unseres Ausdrucks auf der anderen Seite sind? Das System Sprache kann sich nicht ungehindert ausbreiten - in jedem einzelnen von uns findet es Grenzen.

Ob das nun die Muttersprache ist, oder ob man über Fremdsprachen neue Welten erschließt, sogar virtuelle wie die der Klingonen, das Elbisch Tolkiens - oder ob schlichtweg aufgezeigt wird, "wie weit einer kann", und zwar reden, sehen, denken.

Mit jedem neuen Wort, das ich schöpfe, mit jeder neuen Bedeutung, die ich einem Zeichen über die gewohnte hinaus zu geben in der Lage war, wächst meine Welt aus mir mir zu (und anderen).

Was hinter dem Wort ist, ist nicht immer unaussprechlich oder eben unbekannt. Das Wort ist ein Zeichen, die Sprache ein System.

Was hinter dem Wort ist, hinter der Sprache - Systemfehler, Windows shutting down - das System Fenster prägt Sprache, macht eine eigene ...

Ein Goldfischglas im anderen ...

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt - Guten Tag, Savant, ich komme nicht darüber hinweg ... Komme ich je darüber hinaus?

Ludwig Janssen 2.3.2011

Donnerstag, 14. Januar 2010

Zur Übertragung der quantenphysikalischen Wirklichkeiten Welle und Teilchen auf philosophische Wahrheit

Ich unterscheide immer streng zwischen Wirklichkeit und Wahrheit - und dass die eine immer am Ort ihres Empfindens wahr ist, die andere jedoch nirgends wirklich.


Ludwig Janssen 14.1.2010

Mittwoch, 13. Januar 2010

mitternachtsroman

novel10: lunkel dayed the fight vorm Nenster, my wat cinked frünes Gunkeln, pumming hurr müsste ke - heltsame sour of soonlighted Minn


6.7.2009

Samstag, 7. November 2009

Piktolyrik № 18 (>})



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Ludwig Janssen © 18.3.2007