Lyrische Prosa, lyrische Klangwelten, Slamtexte, Piktolyrik, Lyrik - das Wort, Sphüngs, Zirkelschneck und andere freischwurbelnde Absonderlichkeiten, grenz-
und kopfüber ...
Posts mit dem Label im jardin de la démence werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label im jardin de la démence werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 5. März 2016
Samstag, 23. Februar 2013
Im Jardin de la Démence
Ihr Blick ist über einem fernen Leben
so müd geworden, dass er nichts mehr hält
uns ist, als hätten sie nicht mehr zu geben
als eine unsrem Streben fremde Welt
Im müden Schlurfen ihrer schwachen Schritte
die sich in nimmermüdem Kreisen drehn
verlor ihr Suchen lang schon jede Mitte
an Schattenuhren, will nach Hause gehn
Doch manchmal zeigt sich lächelnd für Sekunden
ein Augenblick, der uns zu ihnen führt
lässt unsren angeschlagnen Mut gesunden
derweil ihr Blick aufs Neue sich verliert
so müd geworden, dass er nichts mehr hält
uns ist, als hätten sie nicht mehr zu geben
als eine unsrem Streben fremde Welt
Im müden Schlurfen ihrer schwachen Schritte
die sich in nimmermüdem Kreisen drehn
verlor ihr Suchen lang schon jede Mitte
an Schattenuhren, will nach Hause gehn
Doch manchmal zeigt sich lächelnd für Sekunden
ein Augenblick, der uns zu ihnen führt
lässt unsren angeschlagnen Mut gesunden
derweil ihr Blick aufs Neue sich verliert
in bewusst gewählter Anlehnung an "Der Panther" von Rilke
Ludwig Janssen © 16.12.2009
Abonnieren
Posts (Atom)