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Freitag, 9. Januar 2015

Klangraum Wort: Sprache



Sprache - das Wort und die Laute darin.

Sprache - a word and the sounds within. Creating space within a word by sounding it out.

Klangraum schaffen aus dem Wort heraus, in dem, indem man es tönen ... lässt, lauten ... lässt: Wortlaut.

wOrt:Laute

schSCH sch... p... raaraaRAAroar rarach... chhh...e... Sprache, Sprache, Sprache ...

[ ... :sssmmmyislandsss) ... ]

:)!

Dienstag, 18. November 2014

Vertont: Wenn die Liebe ...




Akustischer Beifang: Prinzessin Pinziminzi, die sich nicht nehmen ließ, vom Schreibtisch her ihr Schnurren beizutragen und ab und an - ein bedeutungsvolles Blinzeln ... :)

Link zum Gedicht:
http://springvogel.blogspot.de/2013/09/wenn-die-liebe.html

Sonntag, 2. November 2014

Zur Ruhe



zur Ruhe
bring mich, zur Ruhe
bette mich
in einen Fluss, einen Kuss
weit in ein Ei
land für uns zwei, einen Vogel
lasse empor
steigen, meine
Hand in deiner
neigen wir uns ihr zu
Die Ruhe bist du.

Ludwig Janssen © 2.11.2014

Mittwoch, 29. Januar 2014

Januartraum eines Zitronenfalters



Zitronenfalter sind langlebig, überwintern - und taumeln als erste Frühlingsboten über die Wiesen, wenn, ja, wenn sie den Winter überlebten.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Gesungen: Sequenz ... darin das Abendlied



Das Abendlied von Matthias Claudius - viele alte Menschen wünschen es sich vorgesungen, wenn sie sich schlafen legen, wenn sie krank sind, wenn sie sich auf die letzte Reise machen ...
Die vertraute Melodie und der Text verbinden die Alten über die Zeit hinweg mit wohltuenden Erinnerungen, geliebten Menschen.


Gesang: Vertraute Sprache, vertraute Bilder, ruhige Schwingungen erreichen selbst Demente, Kranke, Einsame, Sterbende und vermitteln Geborgenheit, Orientierung, Sicherheit - und das Wissen um den Menschen an ihrer Seite, der sie begleitet, ein Stück Wegs.

Die vorliegende Pastiche, Hommage an das weltbekannte Abendlied von Matthias Claudius, soll von dieser Begegnung aus Sicht des Sängers wiedergeben.

Link zum Text auf Springvogel

Samstag, 18. Januar 2014

Gelesen: Liebend Lied (Dementen)




Link zum Gedicht auf Springvogel

"Liebend Lied" schrieb ich in bewusst gewählter enger Anlehnung an "Liebes Lied" von Rilke. Anders als in jenem wundervollen Liebesgedicht geht es hier nicht darum, sich zurückzunehmen, um das geliebte Gegenüber sich entfalten lassen zu können, sondern es geht mir um die Darstellung der Frage: Wie dem versunkenen Ich des dementen Gegenüber Halt, Sicherheit und Orientierung vermitteln, es zu erreichen und dennoch zugleich sich zu entfalten es ermuntern?
Daher möchte ich dich Leser, dich Zuhörer in beide Gedichte hineinführen, in den Vergleich. Einen Vergleich, der sich in deinem Lesen, Erleben und Erkennen finden und vielleicht sogar erfüllen wird.

Freitag, 4. Oktober 2013

Vertont: Der erste Nachtfrost im Oktober und die Blumen vor meinem Fenster

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Vergangene Nacht war es dann soweit ... Sternenklarer Himmel, der erste Nachtfrost schlich sich unbemerkt ins Tal und die Blumen vor meinem Fenster verabschiedeten sich auf ein Wiedersehen im nächsten Sommer ...
Ludwig Janssen © 3.10.2013

Samstag, 3. August 2013

Vertont: Am Südstrand

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Madame schluppt barfuß durch den Schlick
schick regenbogen wogt der Tunika Gewalle
Fern eine Qualle quillt, chillt ebbenwärts
Herz, was willst du, Meer? Woher ...

... wohin, ihr Sinn erfüllt ein leeres Glas
in dem, was unten salzt, sich eisig würfelt
Sie schlürfelt ein orangen' Tröpfchen, legt
Lockenringeln in den Nacken, unten Flut, die

das ist gut, kommt - wie sie das immer tut.
Und sie? Schluppt durch den Schlick, fraktal
verdichtet sich das All zu ihren Zehen, Jade
busen: Werden, Drehen, Sein, Vergehen ...

Ludwig Janssen © 25.7.2013
inspiriert durch: