auch du bist mir eine Insel
an der vorüber ich fließen muss
bin ich doch immer das
Wasser, bin nicht das Bleiben
einsam das Vorübertreiben
bin ich der Fluss
Auf manchen Inseln Menschen, die
bevölkern, schauen, Häuser bauen
mich selbst sah ich dort nie
konnte ich dir vertrauen
murmelte im Vorübertreiben
Geschichten zerbrachen zu Steinen
Noch streicht mein Sehnen dem Gartentor zu
ruht in meiner Mitte ein Grund ist Strudel
Tiefe und Ufer waren weder du noch dein
Vorüberwarten, das meinen Namen rief
schlief im Vorüber sich widerspiegelnd
Wolken über Warten und Fluss
Ludwig Janssen © 5.9.2026
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