Auf manchen dieser Wege suchte deine Hand die meine und ich war dir, was und wer auch immer ich dir war. Und blieb. Der, der ich bin. Ein wenig reicher als zuvor, ein wenig ärmer an Illusionen. Deinen letzten Weg gingst du allein. Gingst ihn im Schlaf. Im Traum? Eine ganze Weile noch werde ich den Klang deiner Stimme mit mir tragen, dich surren hören und deine Halt suchenden Fragen, die ich manchmal in den Arm nahm, bis sie dich nicht mehr bedrängten. Bis du zur Ruhe kamst. Für eine Weile. Für ein Stück Wegs, das nicht vergeblich war.
Und jetzt, in diesem einsamen Moment des Abschieds, des Loslassens erfüllt mich der Gedanke, dass vielleicht kein Schritt jener vergeblichen Wege wirklich vergebens war.
Ludwig Janssen © 17.1.2024
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